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SPD-Senioren besuchten Post-Tower

SPD-Senioren besuchten Post-TowerDie frühere Deutsche Post hat sich gewaltig verändert. In den letzten Jahrzehnten entwickelte sie sich als Deutsche Post DHL Group zu einem der größten Arbeitgeber weltweit und beschäftigt inzwischen über 500.000 Mitarbeiter/-innen in 220 Ländern und Territorien. Die Zentrale dieses Konzerns steht in Bonn. Im Post-Tower arbeiten rund 2.000 Menschen, weitere 8.000 in der unmittelbaren Umgebung. Das höchste Bürogebäude Deutschlands außerhalb Frankfurts war jetzt Ziel des Kreisvorstandes der SPD-AG 60plus. Vorstandsmitglied Klaus Jung (Birresdorf) hatte die Besichtigung organisiert und alle waren von dem, was sie sahen und erfuhren, überwältigt. Auf einer Nutzfläche von mehr als 15 Fußballfeldern in 40 Ober- und 5 Untergeschossen verband der deutsch-amerikanische Architekt Helmut Jahn Funktionalität mit Eleganz und Transparenz. Der Post-Tower, vor 15 Jahren nach nur zweijähriger Bauzeit bezogen, gilt bis heute als beispielhaft für flexible, intelligent genutzte und architektonisch anspruchsvolle Bürogebäude.

Zwei Halb-Ellipsen bilden die beiden Gebäudehälften, die durch einen über 7 m breiten Zwischenraum getrennt sind. Eine Stahl-Glas-Konstruktion verbindet die beiden Hälften. Hier befördern 12 Hochgeschwindigkeitsaufzüge Mitarbeiter oder Besucher auf die gewünschten Etagen – elektronisch für jeden Nutzer individuell gesteuert. Auf jedem 9. Geschoss sind sogenannte “Skygärten“ eingerichtet, die als Treffpunkt und Ruhezone dienen.

Ökologische Gesichtspunkte standen beim Bau des Post-Tower von Anfang an im Mittelpunkt. Insbesondere die ausgeklügelte Klimatechnik fand und findet noch heute Bewunderung. Wie fortschrittlich der Bau war und ist, zeigt eine besondere Ehrung im Herbst 2014: Das “Council on Tall Buildings and Urban Habitat“ (USA) zeichnete das Hochhaus mit dem “10 Year Award“ für über 10-jährige nachhaltige Funktionalität aus.

Die Besucher bekamen auch einen Einblick in das mit dem Tower verbundene Konferenzzentrum mit der dort installierten modernsten Übertragungstechnik. Den größten Eindruck brachte jedoch der Ausblick aus dem 30. Obergeschoss über ganz Bonn hinweg. Am Besuchstag war wegen des guten Wetters sogar der Kölner Dom gut zu sehen.

Nach der rund 1,5-stündigen Führung stand für die SPD-Senioren noch ein von Klaus Jung kurzfristig zustande gebrachtes Gespräch mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Konzern-Betriebsrates (KBR), Mario Jacubasch, an. Er erläuterte die Betriebsratsstrukturen des Weltunternehmens und die Einflussmöglichkeiten von Betriebsräten auf Entscheidungen der Konzernspitze. Bei ihren sozialdemokratisch orientierten Gästen fanden Jacubasch und Jung dabei interessierte Zuhörer, die ihnen mit viel Beifall dankten. Günter Martin, Kreisvorsitzender der SPD-AG 60plus, bedankte sich anschließend ausdrücklich bei Klaus Jung für die Organisation des Besuchs. Ähnliche Besichtigungen stehen laut Martin weiterhin auf der Agenda der AG 60plus. Infos / Kontakt AG 60plus: Tel. 02642-7225 oder E-Mail kreisaw60plus@t-online.de.

Das Foto zeigt einen Teil der 60plus-Besuchergruppe im Post-Tower; ganz links: Organisator Klaus Jung, 3.v.r. Kreisvorsitzender Günter Martin.


11. September 2017, Rolf Henzgen

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